Unsere Forderungen für 2015

  1. Eine, die alles kann!
    Es wäre wirklich praktisch, wenn alle Serviceleistungen, die den Studenten vom Land Berlin angeboten werden, auf einer kleinen Karte zusammengefasst werden könnten. Dann könnten wir uns mit der gleichen Karte für Prüfungen anmelden, mit der wir in der Mensa und am Kopierer bezahlen und müssten nicht immer einen Barcode lesen lassen, wenn wir Bücher ausleihen, um dann mit der Mensakarte die Mahngebühren zu bezahlen. Wir fordern die Einführung der CampusCard. Der Studentenausweis im Kartenformat ist lange beschlossen, lange angekündigt und noch immer nicht da. Wir fordern seine Einführung jetzt, nicht erst 2020
  2. Mehr Transparenz
    Die Studenten und Ihre Mitbestimmungsorgane haben kaum eine Verbindung – das gilt leider insbesondere fürs StuPa. Die damit verbundene geringe Wahlbeteiligung führt zu einer schlechten demokratischen Legitimation der Organe und schwächt damit das Gewicht unserer Stimme, wenn wir uns z.B. bei der Universitätsleitung für eure Anliegen einsetzen. Daher ist es wichtig, dass sich die Studenten stärker für die Hochschulpolitik interessieren und engagieren. Der beste Weg dieses Ziel zu erreichen, ist es, das StuPa transparenter zu gestalten und dadurch jeden von euch einzuladen sich ein bisschen dafür zu interessieren. Es ist ein Gewinn für jeden Studenten, wenn seine Vertretung mit einer starken Stimme zur Universitätsleitung sprechen kann!
  3. Ausbau des WLAN-Netzes
    In der neuen Mensa Süd sowie an einigen anderen Stellen im Hauptgebäude und in den Fakultäten ist entweder kein oder ein je nach Tageszeit nur sehr eingeschränkter Zugang zum Internet/zu eduroam möglich. Wir wollen uns für einen raschen Ausbau einsetzen!
  4. Restrukturierung des Sozialfonds
    Kommilitonen, die aus eigener Kraft das Semesterticket nur schwer finanzieren können, haben die Möglichkeit über den Sozialfonds einen finanziellen Zuschuss zu erhalten. Dieser Fonds speist sich aus einem Teil des Semesterbeitrags, den jeder von uns zahlt. Da das Geld aus dem Fonds derzeit nach einem Prinzip verteilt wird, das zunächst einmal jedem Antragsteller einen Mindestbetrag garantiert, wird der größte Anteil des Geldes wie mit einer Gießkanne in Form vieler kleiner Beträge auf die Masse der Antragsteller verteilt. So bleibt nicht mehr genug Geld für diejenigen übrig, die es wirklich benötigen. Deshalb erhalten auch sie aufgrund der breiten Streuung des Geldes nur einen gewissen Anteil am Ticket erstattet, anstatt dieses komplett bezahlt zu bekommen. Dieses Problem tritt aufgrund steigender Antragszahlen immer deutlicher zutage.
    Es begründet sich darin, dass auf jeden Antragsteller Sozialpunkte je nachdem verteilt werden, wie bedürftig er ist. Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt und das Geld des Fonds durch die Summe geteilt. Der sich so ergebene Betrag pro Sozialpunkt wird den Bittstellern entsprechend ihrer Punkte ausgezahlt. Leider kann selbst bei höchster Bedürftigkeit (max. Punktzahl), dem Hilfesuchenden somit nicht garantiert werden, dass das auf ihn entfallende Geld, den Preis des Tickets komplett decken wird. Deshalb setzen wir uns dafür ein, das Geld so zu verteilen, dass alle, die es wirklich benötigen (max. Punktzahl) das gesamte Ticket bzw. die die nur einen Teil bezahlen können, den anderen ersetzt bekommen und erst das danach noch übrig gebliebene Geld auf die übrigen nicht so Bedürftigen verteilt wird. Das Prinzip setzt also umgekehrt nicht bei der Masse, sondern beim Einzelnen an. So können sich alle Bedürftigen einer effektiven Unterstützung sicher sein! Denn auch eine weitere Erhöhung unserer Semesterbeiträge kann dies bei dem derzeitigen Verteilungssystem nicht garantieren.
  5. Langfristig Senkung der Beiträge: Kein Beitrag um des Beitrags willen sondern nur eine Finanzierung des tatsächlichen Bedarfs.
    Es ist in unseren Augen einmal gründlich zu prüfen, was die Studentische Selbstverwaltung ausmacht. Einerseits gibt es sehr gute Beratungsangebote für Studenten die durch eure Beiträge finanziert werden. Leider kennen diese viel zu wenige und können sie folglich nicht nutzen. Andererseits werden viele tausend Euro für kleine Veranstaltungen ausgegeben, von denen oft nur wenige und häufig dieselben Studenten profitieren. Hier wird zu viel Geld der Gemeinschaft für Individualinteressen ausgegeben.
    Diese Ausgaben wollen wir prüfen und immer dann kürzen, wenn sich der Nutzen für die Allgemeinheit in Grenzen hält bzw. kein Grund für eine besondere Förderung der immer gleichen Einzelinteressen besteht.
  6. Digitale Hochschule
    Vorlesungen sollten „on-demand“ den Studenten von Zuhause aus und unterwegs zur Verfügung stehen. An anderen Universitäten ist das Mitschneiden von Vorlesungen schon längst Usus. Die LMU stellt ihre Lehrveranstaltungen sogar bei i-Tunes zur Verfügung. Lernen im 21. Jahrhundert sollte von überall aus und jederzeit möglich sein. Für die HU scheint dieses Gebiet noch unbekanntes Neuland zu sein. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Universität für die Zukunft zu rüsten. Es geht darum das Lernen im Einklang mit Freunden, Familie, Hobbys, Jobs und Ehrenämtern zu ermöglichen.
  7. Ausbau der Digitalen Infrastruktur
    In den Bibliotheken unserer Universität stehen bereits einige Bücher als e-Books zur Verfügung. Längst nicht genug. Die Digitale Infrastruktur muss Nutzerfreundlich gestaltet sein und endlich den Lernbedürfnissen der Studenten der HU entsprechen.
  8. Verschlankung der Referate
    Ist es wirklich notwendig und entspricht es wirklich der Interessenlage der HU-Studenten, dass es zwei Referate für Gender-Fragen gibt (queer_Feminismus und Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*) und dass es zwei Referate gegen Rechts gibt (Antifaschismus und AusländerInnen/Antirassismus), während es z.B. nur ein kleines, ständig überfordertes Finanzreferat gibt? Jeweils müssen zwei Studentenstellen für die Referate von euren Semesterbeträgen bezahlt werden. Dieses Geld könnte viel besser in Projekte gesteckt werden, die einem breiten Spektrum zugutekommen. Es könnte auch in den Sozialfonds fließen, um Studenten beim Erwerb des Semestertickets zu unterstützen. Es könnte sogar in die Projekte gegen Rechts gesteckt werden, es sollte aber nicht für so viel Personal verausgabt werden.
    Deshalb möchten wir die Referate teilweise zusammenlegen und somit Geld an den Stellen einsparen, an denen es nicht so dringend gebraucht wird.
 

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