zur sehr strittigen Pressemitteilung des Referates für HoPo vom 11.02.2014 bezüglich der Vorkommnisse am Institut für Erziehungswissenschaften.

Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit historischen und philosophischen Schriften haben in einer Vorlesung Studenten immer wieder Fragen zu etwaigen rassistischen und politischen Hintergründen der Autoren der Texte gestellt. Das Referat kritisiert in seiner Mitteilung das Verhalten des Professors sehr scharf, indem es suggeriert, er würde die “rassistische[n] und anderweitig diskriminierende[n]” Texte “unkritisch” lehren und “sogar verteidig[en]”.

Dass sich das Referat dabei nur auf die Aussagen der studentischen Gruppe beruft, die diese Fragen in der Vorlesung gestellt hat, zeugt allerdings selbst überhaupt nicht von kritischer(!) Auseinandersetzung mit den Vorkommnissen. Dies zeigen auch Gegendarstellungen betroffener Kommilitonen vom 12.02. Der RCDS fordert eine kritische Berichterstattung, die immer auch die Meinungen der anderen – in diesem Fall insbesondere des Professors zumindest aber der anderen Kommilitonen – wiedergibt.

“Wer Toleranz fordert, Diskriminierung verurteilt und kritische Fragen stellen möchte, muss selbst tolerant sein, darf nicht diskriminieren und muss seinerseits kritische Fragen zulassen. Sonst wirkt es unglaubwürdig”, findet Steffen Post, Vorsitzender des RCDS HU, “wir fordern das Referat für Hochschulpolitik auf, sich nicht länger als Sprachrohr einzelner instrumentalisieren zu lassen und bei seinen Berichten die Meinungen aller Studierenden wiederzugeben!”

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